Dieses Netz der längsten Fernwanderwege in Tschechien verbindet die Extrempunkte unseres Landes miteinander. Die Routen verlaufen durch die Mitte des Landes, durch die Grenzregionen und entlang seiner historischen Grenzen. Die beiden ältesten Routen der Via Czechia – die nördliche und die südliche – bilden zusammen den ersten kartierten Rundwanderweg rund um Tschechien.
Die zweitlängste Route des Netzwerks Via Czechia ist die südliche Route, die von Aš bis Bukovec der Südgrenze des Landes folgt. Die Variante für Fußwanderer misst insgesamt 1052 Kilometer, unterteilt in 44 Etappen von je 20 bis 25 Kilometern – also die ideale Tagesdosis.
Im Kreis Südmähren kopiert die mehr als tausend Kilometer lange südliche Route die Grenze Tschechiens zur Slowakei und zu Österreich – von Hodonín über Mikulov und Znojmo bis nach Vranov nad Dyjí. So bieten sich denn unterwegs auch allerhand interessante Besuchsziele an: im Zentrum von Hodonín das Museum des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk, in Mikulov herausragende Zeugnisse der jüdischen Kultur samt einem der größten jüdischen Friedhöfe in Tschechien, während in Znojmo an heißen Sommertagen eines der weitläufigsten unterirdischen Ganglabyrinthe in ganz Mitteleuropa für willkommene Abkühlung sorgt. Oder besichtigen Sie das Schloss Vranov nad Dyjí, eines der bemerkenswertesten weltlichen Bauwerke der mitteleuropäischen Barockarchitektur.